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MMONation auf dem EVE Fanfest 2018 (Gewinnspiel!)

Viele Fans, eine Hochzeit geleitet vom Space Pope und Basshunter als DJ

Das EVE Fanfest 2018 in Reykjavik war das 14. Fanfest in Folge und gleichzeitig der 15. Geburtstag von EVE Online. Ich war vor Ort und habe viele interessante Eindrücke für euch im Gepäck.

Was es alles zu sehen gab, warum der Space Pope eine Ikone im EVE Online Universum ist und wie mich Basshunter 12 Jahre in der Zeit zurückversetzte, erfahrt ihr in diesem Reisebericht zum EVE Fanfest 2018.

Am Ende dieses Artikels findet ihr das Gewinnspiel, bei dem ihr einen „Rifter“ USB Hub gewinnen könnt!

Anreisetag – Ich betrete die heiligen Hallen

Ich flog bei Sonnenschein und 17°C vom Frankfurter Flughaben Richtung Island, um dort bei 7°C und Regen auszusteigen. Doch das konnte meine Laune nicht trüben, denn es lagen 4 Tage voller Spaß mit nerdigen Leuten vor mir.

Nachdem ich im Hotel eingecheckt hatte, trafen sich alle Pressevertreter der verschiedenen Länder, unter anderem Russland, Großbritannien und Amerika, in der Hotellobby, um gemeinsam von Eldar Asthorsson Richtung Hafen geführt zu werden, wo sich das Entwicklerstudio von CCP befindet.

Wir machten einen kurzen Zwischenstopp am EVE Monument, welches den vielen Spielern des EVE Online Universums gewidmet ist und auf dem jeder, der zum Zeitpunkt der Errichtung gespielt hatte, mit seinem Spielernamen verewigt ist.

Anschließend durften wir in die heiligen Hallen von CCP. Dort gibt es eine Wand mit geschmiedeten Schwertern. Jeder Mitarbeiter, der 10 Jahre bei CCP arbeitet, erhält ein speziell für ihn geschmiedetes Schwert, welches dort aufgehängt wird.

Leider war die Tour recht schnell zu Ende, so dass ich nur einen Teil des Studios sehen konnte, aber das was ich sah, war, dass die Entwickler dort wohl sehr viel Spaß haben können.

Nach der Tour wurden wir in das Restaurant Bryggjan Brugghús geführt, welches sich im Erdgeschoss des Gebäudes befindet. Dort hatten wir, bei einem traditionellen Menü,  die Möglichkeit mit einigen Mitarbeitern von CCP und anderen Pressevertretern bereits erste Informationen auszutauschen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Tag 1 auf dem EVE Fanfest – Eröffnungszeremonie und EVE Keynote

Um 11 Uhr startete das Fanfest offiziell mit der Eröffnungszeremonie. Dort erfuhren wir, was das EVE Fanfest 2018 für uns bereit hielt. Ebenfalls wurde über die Vergangenheit und Zukunft von CCP geplaudert, warum zum Beispiel Ende letzten Jahres alle Virtual Reality Projekte eingestampft wurden. Bei CCP weiß man zwar, dass VR die Zukunft ist, aber wenn keine Gewinne erzielt werden, dann schadet dies einem Entwicklerstudio wie CCP nun einmal sehr stark.

Aber CCP blickt auch mit Zuversicht auf die nächsten Jahre. So soll Project Nova noch in diesem Jahr spielbar sein. Leider bekamen wir keine genaueren Details und auch keine Ingame-Bilder zu Gesicht. Es soll aber erst einmal ein eigenständiger Shooter sein, der mit der Zeit in das EVE Universum integriert werden soll. Ich bin gespannt, ob CCP damit endlich bei Spielern nicht mehr nur durch EVE Online bekannt sein wird. Den Fokus will CCP zumindest in Zukunft mehr auf PC- und Mobile-Games legen. Project Aurora, ein Spiel für Smartphones, konnte exklusiv von den Besuchern des Fanfestes heruntergeladen werden und soll bald schon für alle Verfügbar sein.

Im Anschluss an die Eröffnungszeremonie gab es eine Impro-Show, mit Schauspielern, die absolut keine Ahnung haben, was EVE Online ist. Sie sollten Geschichten nachspielen, die EVE Spieler in ihrer Zeit im Spiel erlebt haben und das Ganze wie gesagt, ohne Ahnung von EVE Online – Sehr unterhaltsam!

Danach ließ ich das Fanfest in vollem Umfang auf mich wirken, schlenderte durch die verschiedenen Räume und befand mich auch direkt schon im „The Capsuleer Chronicles“. Ein Raum, der die Geschichte der Kriege, welche die Spieler im Laufe der letzten 15 Jahre durchgeführt haben, erzählt. Der Raum war zugleich ein Treffpunkt, um mit anderen Fans zusammen zukommen, mit ihnen eine Partie Shuffleboard zu spielen oder um sich einfach nur über die gemeinsame Liebe zum Spiel zu unterhalten.

Um 17 Uhr dann das interessanteste für EVE Online Spieler: die Keynote! Wir erfuhren endlich, was es in Zukunft Neues im Spiel geben wird und welche Änderungen am Spiel vorgenommen werden. CCP stellte die neue Erweiterung „Into the Abyss“ vor, welches eine komplett neue Fraktion inklusive neuer Schiffe und neue Waffen mit sich bringen wird. Triglavian Collective, so heißt die neue Fraktion, finden Spieler in den neuen PvE Dungeons des „Abyssal Deadspace“ vor. Diese Instanzen können nur im Alleingang besucht werden, um den mächtigen Loot mit Heim nehmen zu können. Spieler finden dort Blaupausen, um die neuen Schiffe bauen zu können und auch Mutaplasmide, mit denen bestehende Module aufgewertet werden können und mit etwas Glück diese verbessern, was aber auch nach hinten losgehen kann und die Module verschlechtern. „Into the Abyss“ erscheint am 29. Mai 2018.

Mit dem Ende der Keynote war auch der erste Tag des EVE Fanfest in Reykjavik vorüber und ich freute mich bereits auf den nächsten Tag!

Tag 2 des EVE Fanfest – eine spacige Hochzeit, viele Informationen und der Pubcrawl

Den Freitag nutzten die Entwickler dazu, näher auf die neuen Inhalte mit „Into the Abyss“ einzugehen und den Spielern genau zu erklären, was sie erwartet. Dabei stand natürlich die neue Fraktion mit ihren Schiffen, der komplett neuen Waffenart und den Modulen im Vordergrund. Ich lauschte den Sprechern und ließ vor allem die Grafik und die beeindruckenden Schiffe auf mich wirken. EVE Online sieht wirklich sehr schön aus, dafür dass es bereits 15 Jahre alt ist!

Ich drehte eine Runde nach der anderen auf dem Fanfest, sprach hier und da mit den Spielern, schaute dem Design-Team über die Schulter und wurde über einen Tag im Leben eines CCP-Admins aufgeklärt.

Der Space Pope traut ein deutsches EVE Online Spieler-Paar

Am Nachmittag dann ein großes Spektakel. Der Space Pope traute ein deutsches EVE Online Spieler-Paar.

Wer ist der Space Pope?

Wenn ihr euch die Bildergalerie zum EVE Fanfest 2018 anschaut, werdet ihr ihn des Öfteren sehen. Er ist eine schillerende Figur, ständig umringt von seinen Begleitern und anderen Spielern. Im wahren Leben ist der Space Pope unter dem Namen Charles White bekannt, ist Wissensmanager bei der NASA und ein verrückter, liebevoller Mensch, der mit seiner umgebauten Party Boing 747 auf dem Burning Man Festival für Stimmung sorgt. KEIN WITZ!

Im Spiel ist der Space Pope, aka Max Singularity, immer für seine Mitmenschen da, hört sich Sorgen und Probleme an und ist eine Art Online-Seelsorger. Was ihm auch den Namen Space Pope einbrachte. Mittlerweile kennt ihn jeder EVE Online Spieler und weiß, dass er für jeden ein offenes Ohr hat.

Die Trauung

In spacigen Gewändern wurde das Brautpaar, in EVE Online bekannt als Irma Amatin und Tairon Usaro, von zwei sehr bunt gekleideten Damen vor den Space Pope geführt. Ein in Kutte und Cowboyhut gekleideter Mann trat vor das Brautpaar und gab engelsgleiche Töne von sich, welche die Braut zu Tränen rührte.

Bevor das Brautpaar sich gegenseitig die ewige Liebe schwor,  hatte der Space Pope bereits beide symbolisch mit seinen Laserpistolen getötet – für ihn ein Zeichen von Zuneigung, denn in EVE ist jeder ein Klon und nie wirklich tot.

Die Trauung war niemals so groß geplant, nahm aber schnell diese Ausmaße an, weil das Interesse von Spielern, Entwicklern und der Presse unterschätzt wurde. Ebenfalls wurde das Ganze live auf Twitch übertragen, damit auch Spieler dran teilhaben konnten, die nicht auf dem EVE Fanfest 2018 sein konnten.

Der Pubcrawl – ein Muss für jeden Fanfest-Besucher!

Abends fand dann noch der jährliche Pubcrawl statt. Gruppen aus Entwicklern, Spielern und Presseleuten besuchen mehrere Bars, Kneipen oder wie in diesem Jahr, eine Pferderanch!

Nachdem die Gruppen sich sammelten und die ersten Gull, ein isländisches Bier, intus hatten, fuhren wir mit Bussen eine halbe Stunde zum ersten Halt – eine Pferderanch. Man musste durch den Pferdestall, um in einem Seitenraum frisch gezapftes Bier bei gemütlicher Live-Musik zu genießen. Der Besitzer stand für einen Plausch parat und verriet mir, dass er insgesamt 150 der Isländer auf seiner Ranch bewirtet.

Der nächste Halt war ein Wikingerdorf, bei dem ein kleiner Showkampf auf uns wartete, bevor wir in ein wirklich sehr stimmungsvolles Restaurant mit Bar geführt wurden. Der gesamte Innenraum bestand aus Holz, überall befand sich wikingerliche Dekoration und versetzte einen direkt zurück in die Zeit der Wikinger, mit Raumschiff-Piloten soweit das Auge reichte.

Im Bryggjan Brugghús wurde der Abend beendet.

Tag 3 Auf dem EVE Fanfest – Der Abschluss mit Permaband und Basshunter

Samstag, der Tag nach dem Pubcrawl lief etwas schleppend an. Viele der Fans waren erst deutlich später auf dem Fanfest anzutreffen, als noch am Freitag.

Auch in den Präsentationen, zum Beispiel dem Market-Roundtable, ging es eher gemütlich und ruhig zu. Dort konnten Spieler Fragen rund um den Markt in EVE Online stellen und bekamen sehr ehrliche Antworten. Es wurde über Bugs gesprochen, über Verbesserungen, die schon länger geplant sind und man ging aus den verschiedenen Roundtables mit dem Gefühl, wirklich etwas erfahren zu haben und eventuell sogar Änderungen im Spiel angestoßen zu haben.

Das PvP Turnier, welches über das gesamte Fanfest ausgetragen wurde, befand sich am Samstagnachmittag in der heißen Phase. Viele Spieler schauten sich das Finale an und fieberten mit den Teilnehmern mit.

Ein weiteres Highlight war der „Dunk Tank“. Ein Wasserbecken, über dem jemand sitzt, welcher durch gezieltes Treffen mit einem Ball, im Wasser landet. In diesem Fall waren es Entwickler von CCP. Wie CCP-Guard, der Community-Developer von EVE Online, der als inoffizieller CCP Clown genau das ideale Opfer für den Dunk Tank war.

Aber die ganze Sache hatte auch einen gemeinnützigen Zweck, denn jeder, der werfen wollte, musste einen Betrag bezahlen, der beliebig nach oben korrigiert werden konnte. Dieses Geld ging anschließend an ein Kinderkrankenhaus!

Die Closing Ceremony – kein EVE Fanfest 2019 in Reykjavik

Während der Closing Ceremony wurde das Siegerteam aus dem PvP Turnier geehrt, wovon jeder der drei Spieler eine NVidia Geforce GTX 1080 Grafikkarte als Preis bekam.

Aber auch CCP bekam einen Preis, nämlich einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde! Dieser wurde stellvertretend für 6.142 Spieler an CCP übergeben, die alle an der Schlacht um 9-4RP2 teilgenommen haben.

Des Weiteren ging ein riesiger Pokal an die „GoonSwarm Federation“ die mit insgesamt 60 Spielern auf dem EVE Fanfest 2018 vertreten waren.

Alle Erlebnisse der vergangen Tage wurden noch einmal gezeigt und zudem bekannt gegeben, dass das EVE Fanfest in Reykjavik in 2019 zum ersten Mal eine Pause einlegt. Doch zum Glück plant CCP insgesamt 6 kleinere Fanfeste auf der ganzen Welt, unter anderem auch in Berlin. Somit haben Fans auf der ganzen Welt die Möglichkeit, ein Fanfest zu besuchen, wenn ihnen bisher Reykjavik einfach zu weit war. Für 2020 ist aber das nächste Fanfest auf Island bereits vorgesehen!

 Party at the Top of the World mit Permaband und Basshunter

Um 20 Uhr startete die Abschlussparty. Permaband (ein witziges Wortspiel, weil Perma banned, also permanent gesperrt, genauso klingt), die hauseigene Band von CCP, ist bei den Spielern unglaublich beliebt. Jeder kennt die Texte auswendig und so ist es kein Wunder das jeder Song, der an dem Abend gespielt wurde, von allen mitgegröhlt wurde.

Der Auftritt ähnelt dem von Profibands. Es wurde herumgesprungen, das Mikrofon in die Menge gehalten und in einem Schlauchboot über die Menge gesurft.

Anschließend für mich das Highlight des Abends – Basshunter. Ich selbst habe schon vor 12 Jahren unter anderem mit dem Song „DotA“ Basshunter sehr oft gehört und fühlte mich direkt wieder in der Zeit zurück versetzt.

Basshunter machte eine unglaubliche Stimmung, da er als eingefleischter EVE Online Spieler genau wusste, was das Publikum hören wollte. Aber auch so sah man ihm an, dass er extrem viel Spaß daran hatte, auf der Bühne zu stehen. Als eine Frau aus dem Publikum auf die Bühne sprang und ein Mitarbeiter der Security panisch hinterher stürmte, hielt Basshunter ihn davon ab, die Frau wieder zurück ins Publikum zu jagen und tanzte mit ihr einige Zeit, während er sang.

Auch wenn ich sehr damit beschäftigt war, gleichzeitig Bilder zu schießen und das Video aufzunehmen, so hatte ich dennoch wahnsinnig viel Spaß und so endete der Abend für mich und auch das EVE Fanfest 2018 mit vielen coolen und witzigen Eindrücken.

Weitere Bilder mit Impressionen vom EVE Fanfest 2018

Da es viel zu sehen und erleben gab, haben wir natürlich ohne Ende Bilder vom EVE Fanfest gemacht, welche wir euch nicht vorenthalten wollen.

Video mit Impressionen vom EVE Fanfest 2018

Wir haben natürlich neben vielen Bildern auch ein Video für euch, um einen besseren Eindruck vom EVE Fanfest 2018 zu erhalten.

GEWINNSPIEL – Gewinnt einen „Rifter“ USB Hub frisch vom EVE Fanfest 2018

Wir kommen natürlich nicht mit leeren Händen vom EVE Fanfest zurück. Neben den schönen Erinnerungen haben wir einen „Rifter“ USB Hub von CCP mitbekommen, den wir exklusiv an unsere Leser verlosen wollen.

Was müsst ihr machen, um teilzunehmen?

Teilnehmen ist ganz einfach:

  1. Gebt unserer Facebook-Seite und dem folgenden Beitrag einen Like: Facebook-Post zum EVE Fanfest 2018
  2. Kommentiert den Beitrag mit „MMONation Gewinnspiel
  3. Teilt gerne den Beitrag
  4. Daumen drücken!

Facebook steht mit dem Gewinnspiel in keinerlei Verbindung und steht nicht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Das Gewinnspiel endet am Sonntag, 29. April 2018. Der Gewinner wird am Montag, 30. April, um 17 Uhr bekannt gegeben und von uns unter dem Kommentar angeschrieben.

Wir von MMONation wünschen euch viel Glück!

1 Kommentar

  1. Ansich ein schönes Spiel mit sehr viel Tiefgang. Nur das penetrante perma PvP überall, selbst in den High Sec Systemen, macht das Spiel madig und vergrault im Grunde jeden Quereinsteiger oder jmd der nach ner Pause zurückkommen will. So kann man nichtmal gescheit seine Stufe 3 und 4 Missis machen incl. Salvagen, ohne Angst haben zu müssen, alle Augenblicken von irgendwelchen Volltrotteln abgeschossen zu werden mit spottbilligen PvP Schiffen.

    Das PvE ist kaum bespielbar eben weil absolut überall PvP herrscht. Selbst die Flugroute zum Haupfhandelshafen ist ohne ein Superspeed Insta Warp Jumpship kaum möglich. Wer länger als 0,5 Sek braucht, um ausm Systemsprung Gate in den Warp zu kommen, wird eigendlich leicht abgeschossen.

    Was das Spiel braucht, ist ein großräumiges Gebiet, wenigstens 80% der gesamten Karte, wo absolut kein PVP möglich ist und nur die Randgebiete, wo es dann auch besseres Zeug gibt, soll das PvP erlaubt sein. Selbst in dem halben Jahr, wo ich mal wieder reingeschaut hab nach 6 Jahren Pause, hab ich so viel Leute wiederkommen und gehen sehen im Spiel. Gegen die Dauerzocker, die jahrelang dabei sind und alle Forschungen praktisch durch haben und endlose wirtschaftliche Ressourcen im Spiel haben, hat kein Quereinsteiger eine Chance.

    Die neue Hoffnung Star Citizen wird hoffendlich nicht die gleichen Fehler wiederholen.

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