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Battle for Azeroth: Ersteindruck der Levelphase

Unsere persönliche Erfahrung

An dieser Stelle wollen wir mit Euch ein wenig über den Ersteindruck der Levelphase in Battle for Azeroth sprechen. Denn auch wenn man nicht lange mit dem Questen und Sammeln von Erfahrungspunkten verbringt, so ist es doch ein wesentlicher Bestandteil der neuen Erweiterung das Erste was wir sehen.

Die Szenarien zur Einführung

Bevor es auf den neuen Kontinenten Kul Tiras und Zandalar überhaupt los geht müssen wir uns durch mehrere Szenarien und Einführungs-Quests kämpfen.

Voraussichtlich wird mit dem Pre-Patch 8.0 bereits das Teldrassil und Schlacht um Unterstadt Szenario verfügbar sein.

Außerdem muss man noch das Herz von Azeroth erhalten, ein zusätzliches Szenario abschließen, welches uns am Ende auf den jeweils neuen Kontinent bringt und dort gibt es dann noch diverse Quests, welche uns den Ablauf vom Start erklären.

Unserer Meinung nach ist das ganz nett, aber schon fast zu viel linearer Content. Dennoch, die Geschichte wird gut erzählt und man weiß auch als Nicht-Lore-Fan warum gerade etwas passiert.

Der Start auf Kul Tiras und Zandalar

Nach dem üblichen Start, bei dem man sich für das erste Gebiet auf dem jeweils neuen Kontinent entscheidet, geht es los mit den Quests.

Diese sind in jedem Gebiet zahlreich und man spürt recht schnell, dass man zwar ein Gebiet weniger zum leveln hat als auf den Verheerten Inseln, dafür aber jede Zone über mehr Aufgaben verfügt und dadurch auch eine längere Geschichte erzählen kann.

Aber auch die vielen Nebenquests sollte man nicht links liegen lassen, denn teilweise gibt es hier sehr schnell verdiente Erfahrungspunkte zum Sammeln und auf der anderen Seite erzählen diese andere Geschichten als die Hauptquest, sind thematisch aber immer mit dem jeweiligen Gebiet verbunden. Ein gutes Beispiel dafür ist im Süden von Tiragardesund der „Nationalpark“, welchen Ihr für Besucher aufräumen müsst.

Wo wir gerade bei der Geschichte sind. Jeder Kontinent hat ein übergeordnetes Thema, welches in allen drei Gebieten behandelt wird. Schnell merkt man aber auch, dass jedes Gebiet seine eigene Story erzählt und es teilweise tief in die Materie geht. So drehen sich beispielsweise in Nazmir die Quests um die Loa und Bluttrolle, im Sturmsangtal deckt man das Geheimnis der Gezeitenweisen und des Schrein des Sturms auf.

Leider muss man festhalten, dass das reine Leveln, also das Erreichen der maximalen Stufe, nicht lange dauert. Ohne aktiviertem Kriegsmodus ist man gut 10 Stunden beschäftigt, mit Kriegsmodus sogar nur 8,5 Stunden.

Warum ist das so? Zu viele Erfahrungspunkte für die Quests? Nein, nicht wirklich. Aber die Zeit, die man zwischen den Questhubs oder zwischen Questgeber und Questziel verbringt sind minimal, teilweise nur ein paar Meter. Man verbringt also von diesen veranschlagten 10 Stunden wirklich fast keine Zeit damit von A nach B zu laufen, sondern erledigt die ganze Zeit Aufgaben. Die Gebiete sind groß, doch hat man an jeder Ecke etwas zu erledigen. Leerläufe gibt es kaum.

Die Kriegskampagne und Inselexpeditionen

Ein wichtiger Bestandteil von Battle for Azeroth ist die Kriegskampagne. Diese sorgt unter anderem dafür, dass wir die Inselexpeditionen freischalten können und auch die World Quests auf de, jeweils feindlichen Kontinent mit Stufe 120.

Für jedes der drei Gebiete gibt es eine anfängliche Quest, bei der es darum geht eine Basis zu errichten und auch gleichzeitig ein wenig über die Zone zu erfahren. Klingt spannender als es ist, denn in der Praxis waren wir nach spätestens 2 Stunden mit der Kriegskampagne soweit fertig, dass wir den dazugehörigen Erfolg erhalten haben. Wer sich beeilt ist sogar noch schneller. Es folgen allerdings Quests bei der Kriegskampagne wenn man bei der dazugehörigen Fraktion Ruf gesammelt hat, aber das schafft man während der Levelphase nicht.

Die Inselexpeditionen sind aber auch Bestandteil der Levelphase. Mit dem ersten Charakter werdet Ihr ab Stufe 115 diese in Angriff nehmen können, mit allen weiteren Charakteren ab Stufe 110. Hierbei erhaltet Ihr nicht nur Artefaktmacht für das Herz von Azeroth, sondern auch Erfahrungspunkte. Wer also keine Lust auf das klassische Questen hat, der kann auch hier Erfahrungspunkte sammeln.

Instanzen

Auch diverse Instanzen gehören zur Levelphase von Battle for Azeroth. Einige stehen direkt zum Start zur Verfügung, auf Stufe 115 kommen noch Instanzen hinzu, ebenso wie natürlich auf Stufe 120.

Die Instanzen sind abwechslungsreich und machen Spaß. Klar, auf dem normalen Schwierigkeitsgrad stellen diese keine große Herausforderung da, doch bieten sie während der Levelphase gute Ausrüstung und sind eine nette Sache für Zwischendurch.

Doch Vorsicht! Wer schnell leveln möchte, der lässt die Instanzen lieber erst einmal links liegen, denn die Erfahrungspunkte, welche man dort erhält sind relativ gering und um eine Dungeon-Quest zu erhalten muss man meist ein Gebiet von der Hauptstory her komplett durchgespielt haben. In den Instanzen erlebt man dann oftmals das Ende der Geschichte, wie beispielsweise im Kronsteig-Anwesen oder dem Schrein des Sturms.

Quests auf Stufe 120

Gehört zwar eigentlich nicht mehr zur Levelphase, finden wir aber dennoch wichtig zu erwähnen. Auf Stufe 120 geht es weiter mit den Quests, besonders auf dem jeweils feindlichen Kontinent, abseits der Kriegskampagne.

Wer mit aktiviertem Kriegsmodus levelt, der wird nach nicht einmal zwei Gebieten das maximale Level erreicht haben. Das bedeutet, dass das dritte Gebiet noch komplett unangetastet ist, dies aber nicht so bleiben sollte.

Auch wenn es für manch einen mühselig ist, so lohnt es sich alle Gebiete gleich zum Start von Battle for Azeroth abzuschließen. Für den Pfadfinder Erfolg (Teil1 ) benötigt Ihr dies und darüber hinaus sind die dortigen Flugpunkte sehr praktisch um entsprechende World Quests schnell zu erledigen. Doch nicht alle Flugpunkte können immer einfach so angeklickt werden, manche benötigen zur Freischaltung einen bestimmten Questfortschritt.

Also, gleich am Anfang alle drei Gebiete und die Kriegskampagne durchspielen, dann erspart man es sich für später. Die normalen Quests auf dem jeweils anderen Kontinent könnt ihr auch erst einmal hinten anstellen.

Schlusswort zum Ersteindruck der Levelphase

Abschließend kann man sagen, dass das Questen Spaß macht und wir einen positiven Ersteindruck der Levelphase haben. Dennoch, unser größter Kritikpunkt ist, dass es deutlich zu schnell geht und insbesondere mit aktiviertem Kriegsmodus man nicht einmal 10 Stunden benötigt, wenn man effizient unterwegs ist.

1 Kommentar

  1. Den Kriegsmodus werden die Wenigsten anhaben, da man sich den Stress nicht geben will, schon gar nicht, wenn man erstmal auf dem feindlichen Kontinent am questen ist.

    In 10 Std durchgelevelt zu haben, erscheint wirklich extrem schnell. In Legion, wo ich auch mit Vmax durchgequestet hab, hab ich auch in etwa 2-3 Level pro Tag in etwa 8-10 Std Questen pro Tag gechafft, also etwa 40 Std. um von Lev 100-110 zu kommen. Wer dagegen normal questet, würd etwa 100 Std brauchen. Dass das jetzt in BfA 10 mal schneller gehen soll, wäre schon extrem.

    Was diese Anfangsszenarien betrifft, ich denke, dass das eher zu viel sein wird. Spätestens wenn man mit dem ersten Twink nachziehen will, will man direkt loslegen und nicht erst 6 Std. irgendwelche Szenarien abrennen müssen, und dabei keinen Fortschritt erzielt.

    Die Inzen werden auch erstmal ignoriert, bis man zumindest die eigenen 3 Gebiete fertig hat. Alles andere macht auch eigendlich keinen Sinn, schon gar nicht, wenn man dadrin eh kaum bis keine Erfahrung bekommt. Allenfalls pro Gebiet fertig machen, und dann einmalig die Inze machen, um die Quests dadrin fertig zu bekommen.

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